Der Rostlack kann im Spritz-, Streich- oder Rollverfahren auf den
verschiedensten Untergründen verarbeitet werden, insbesondere auch auf
nicht-rostenden Oberflächen wie Kunststoff, Alumium oder Edelstahl.
Die Produktanwendung ist einfach und variabel, der Rostlack ist
ein einkomponentiges Material und benötigt keinen Härter oder Verdünner,
kann aber mit der profiautolacke Basisverdünnung weiter verdünnt werden.
Durch aktive Bestandteile wird nach dem Auftrag eine Reaktion
zwischen Rostlack und Luft (Sauerstoff) ausgelöst, der Lack oxidiert
dabei an der Oberfläche, dieser Vorang kann durch eine hohe Luftfeuchtigkeit
beschleunigt werden. Noch schneller geht es, wenn die Oberfläche mit etwas
Salzwasser eingesprüht wird.
Die Durchrostung wird durch eine Rostschutz-Lackaufbau verhindert, wir
empfehlen unseren HS Füller als letzte Schicht vor dem Rostlack. Der Rostlack
selbst kann entweder natürlich belassen werden oder alternativ mit HS Klarlack
matt überlackiert werden.
Untergrundbeschaffenheit:
Trocken, rost- und fettfrei. Um ein Durchrosten zu vermeiden, sollten blanke
Metallobeflächen vorab mit einer Haftgrundierung bzw. einem HS
Füller isoliert werden.
Auftragsverfahren:
Vor Verarbeitung das Material gut aufrühren und prüfen (Spritzmuster
anfertigen!)
- Streichen: Zum Streichen einen weichen oder für eine gewünschte
Struktur, einen harten Qualitätspinsel einsetzen.
- Rollen: Zum Rollen empfehlen wir den Einsatz einer
lösemittelbeständigen Glattrolle oder Mohair-Rolle.
- Spritzen: Die Verwendung einer ,,Füller/Spritzspachtel-Pistole''
wird empfohlen ! Spritzdruck: ca. 3 bar (möglichst wenig Druck) Spritzdüse:
2,0 - 2,5 mm Spritzgänge: 2 – 3 (Der Rostlack darf nicht zu dünn aufgetragen
werden) Verdünnung: Das Material wenn möglich pur verarbeiten. Der Einsatz
der Basisverdünnung sollte individuell geprüft werden. Trockenzeit: min.
24 Stunden Endablüftzeit (bei ca. 20°C). Durch zu kurze Trocknungszeiten kann
der Rostlack später Blasen werfen.
- Theoretische Ergiebigkeit: ca. 2,15 m²/kg bei 60 µm
Vor Frost schützen! Das Material sollte zeitnah verbraucht
werden.